Die Gespensterkomödie

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Mostellaria heisst eine Komödie des berühmten Komödienschreibers Plautus. Tranio, der raffinierte und schlaue Sklave, der aber auch ein Genussmensch ist, hat die 3 jährige Abwesenheit seines Herren ausgenutzt um dessen Sohn Philolaches zu Wein, Weib und Gesang zu verführen und selbst in Festen und Gelagen auch nicht zu kurz zu kommen.

Nun kommt der Vater von Philolaches wieder nach Hause. Und ob der Verschwendung und der Feste ist nun guter Rat mehr als teuer. Tranio tischt seinem Herren eine haarsträubende Geistergeschichte aus um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Aber wie es so gern ist, jede Lüge zieht andere 10 Lügen herbei und Tranio verheddert sich immer weiter in seine Lügengespinste, bis alles auffliegt.

Aber die Geschichte hat ein Happy End, ihm und seinem jungem Herrn Philolaches wird vergeben und alles sind glücklich und feiern die Heimkehr des alten Herren.

Wie so oft ist eine der Hauptpersonen von Plautus Komödien der raffinierte, geschlagene Sklave, der für sich oder seinem jungen Herrn – und nicht selten mit einer ordentlichen Portion Eigennutz – zu Glück, Liebe oder ähnliches bringen will.

Der Septima des Fränzigymnasiums ist es gelungen, das Stück sehr gut umzusetzen. Frisch und spritzig, ist es ihnen gelungen ein Feuerwerk der Lügen, Ausreden und Wortwitz zu zünden.

Bei allen Vorstellungen, ein gutes Omen anscheinend, war auch Jupiter gnädig und somit war auch das Wetter immer schön. Besser konnte es nicht ausgehen. Man freut sich schon auf’s nächste Jahr mit der nächsten Septima.

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