Mobil … oder nicht mobil … das ist hier die Frage

Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks erdulden … halt stopp falsche Richtung.
Nicht der gute Shakespeare soll hier im Zentrum stehen, sondern unsere hoch- und jetzt zu Wahlzeiten noch höher gelobte öffentliche Mobilität. Über die haben wir ja schon ein paar mal berichtet, z.B. hier , hier oder hier .
Aber genug der Beweihräucherung. Das am Bahnhof Bozen gern gespielte Spiel des „Zug-Mikados“ O -Ton „Der Regionalexpress 224…. mit fahrplanmäßiger ( 🙂 ) Ankunft um …. fährt auf Gleis 4 statt auf Gleis 1 ein, hat auch mich erwischt. Ohne auf das Schild zu schauen, ok das war wirklich zerstreut, befand ich mich, ups, im Zug nach Ala wieder und stieg unauffällig in Branzoll aus. Mein 1/2 h Aufenthalt im recht trostlosen Bahnhof lies mich aber beobachten, was für Gehbehinderte ein großes Problem darstellt, Rollstuhlfahrer sogar von der Benutzung des Zuges ausschließt.
Züge nach Bozen fahren u.a. auf den Gleisen 2-3 ein, die von Gehbehinderten nur schwer, da steile Stiege, und von Rollstuhlfahrer überhaupt nicht benutzt werden können. Abgesehen davon, dass bei Verwendung der Trenitalia Garnituren schon ein Einstig ohne Hilfe für Rollstuhlfahrer absolut unmöglich ist und über eine 199er Nummer gegen Bezahlung mindesten 24 h vorher (!!!!) vorgemerkt werden muss, ist die Frage ob dieser Dienst in Branzoll überhaupt angeboten wird. Doch auch bei den unterschiedlichen Zugangshöhen wird es noch einiges brauchen, bis eine gehbehinderte Person spontan den Zug verwenden kann.

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