Katalonien – Vorbild für Südtirol?

Katalonien ist in Südtirol nicht nur als Reiseziel bekannt. Auch die Selbstbestimmungsbestrebungen der Katalonen finden oft Beachtung. Als dann im Juni das spanische Verfassungsgericht die neuesten Autonomiebestimmungen für Verfassungswidrig erklärt hat ist nun richtig was los, denn jetzt gibt es Vorschläge dass Katalonien ein selbstständiges Land wird.

Ist Katalonien ein Vorbild für Südtirol oder gibt es grundsätzliche Unterschiede? Es hilft wenn man ein wenig die Geschichte kennt um sich eine Meinung zu bilden. Da hilft es wenn die Geschichte in kurzen Portionen zum Hören vorbereitet werden. Das hat „Betrifft Geschichte“ vom Ö1 gemacht und hier also die Geschichte Kataloniens in 5 Portionen.

Copyright liegt bei Ö1.

Ein Gedanke zu “Katalonien – Vorbild für Südtirol?

  1. Sicher ist Südtirol mit Katalonien in gewisser Hinsicht eines Vergleiches würdig, dennoch sind die Katalanen viel mehr im Bewusstsein, dass sie die Selbstbestimmung brauchen um nicht ihre Sprache, Kultur und Tradition untergehen zu sehen.
    Die Katalanen haben bestimmt jetzt schon eine stärkere Autonomie als die der Südtiroler. Zum einem liegt das an dem liberaleren Staat Spanien und zweitens haben diese den Faschismus noch live erlebt.
    Für Südtirol fährt der Zug bald ab, aber bei vielen läuten eh schon die Alarmglocken, denn mit diesem Staat und dieser Regierung gibt es absolut kein Vorwärtskommen. Nicht politisch, aber auch nicht wirtschaftlich.
    International gesehen ist „bella Italia“ nur noch ein müdes Lächeln wert, der Staat ist so hoch verschuldet, wie kein anderer in ganz Europa. (Portugal, Griechenland, Spanien = Peanuts dagegen!)
    Italien treibt mehr Steuern in Südtirol ein, als in ganz Sizilien, braucht aber hier mehr Streitkräfte als in ganz Sizilien (etwa 4x so groß) da Südtirol oder ALTO ADIGE noch als Besatzungszone gilt.

    Die SVP ist schon längst den Pakt mit Rom eingegangen, sie selbst bekommen eine Stange Geld für, das wir braven Südtiroler (Steuerzahler) bei Laune mit Italien gehalten werden, während sie richtig, aber so richtig „abcashen“. Genau: Durnwalder, verdient mehr Geld wie Merkel und Obama, zu Recht wie er meint.
    Seine zweifelhaften Hobbies, Geldverschwendungen und Frauengeschichten werden von der Presse (Ebnerhaus kontrolliert Dolomiten, Stol.it, Südtirol 1 etc.) völlig ausgeklammert. Für Südtirol ist er die unumstrittene Nummer 1. Es ist zwar nicht ganz so krass wie bei Kim Jong Ill, in Nordkorea, aber so hätte es unter Umständen auch noch sein können.
    Die Südtiroler wachen auf, dank Internet und vielen Ausflügen ins schöne Innsbruck (DEZ etc.) dass dort Bahnhöfe nicht nur sauber, ordentlich und effektiv sind, aber auch kundenfreundlich, mehrsprachig und zukunftsorientiert sind.
    Die Preise in Nordtirol für definitiv alles weit unter denen der Südtiroler liegt. (Beispiel Benzin kostet circa 15% weniger, Steuern sind weniger, Milch kostet 30% weniger, Mieten in Innsbruck kosten circa 40% weniger wie in Bozen etc. etc)

    Das wir die großen Steuerzahler Italiens sind muss den Südtirol klar werden und das wir alles und noch viel mehr von Rom zurückbekommen ist eine schlechte Lüge, denn sie ergibt keinen Sinn. (Welchen Nutzen hätte Rom mit Südtirol, wenn wir ihnen mehr kosten würden?!)
    Nein, Südtirol wird ausgepresst wie eine Zitrone und circa 90% der Steuergelder fließen THEORETISCH zurück ins Land. Aber was das Land mit den Steuergeldern macht, krähen mittlerweile auch schon die Hähne.
    Dem Volk selbst kommt mit dieser Scheinautonomie kaum etwas zu Gute. Es ist nur noch eine Frage der Zeit und die Südtiroler wollen die Selbstbestimmung und dann ist das Los von Italien nur noch wenig entfernt.

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