Aschewolke nicht Apfelblüte rettet Südtiroler Tourismusbranche

…oder so ähnlich müsste eigentlich die Schlagzeile in den lokalen Medien lauten. Warum? Na weil trotz Nebensaison viele Hotels ausgebucht sind.Die eine Woche sorgten sich die Hoteliers noch über die schwachen Buchungen und die Woche darauf ist alles Voll.

Der Grund ist die Aschewolke welche den Flugverkehr lahmgelegt hat. Nicht wenige mussten ihren Urlaub abblasen oder eben umbuchen. Und da haben doch viele die Chance genutzt die Apfelblüte in Südtirol zu genießen.

Es ist schon ironisch dass gerade Südtirol von diesem Ereignis profitiert – gerade weil der viel gescholtene, gewollte, geliebte, gehasste Flugplatz in Bozen in diesem Fall nichts beigetragen hat. Was lernen wir daraus?

Dass Südtirol besonders davon profitieren kann dass es zentral in den Alpen gelegen ist und mit dem Auto und Zug erreichbar ist – und dass der Flughafen nur in zweiter Linie für den Tourismus der „nach“ Südtirol interessant ist. Er sollte vielmehr als Startpunkt für Südtiroler gedacht werden und die Verbindung „von“ Südtirol verbessern.

(Foto Vulkan von Sverrir Thor)

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