Verlorene Züge

Irgendwie ist es schon komisch. Früher gab es in Südtirol mehr Zugverbindungen als heute. Es gab Vor allem kleine Bahnen, welche mit der „Modernisierung“ in den 50ern und 60ern mit Buslinien ersetzt wurden. Zu nennen sind hier die Tramverbindung Meran-Lana-Burgstall, die Trasse von Bozen nach Kaltern, die verschiedenen Zahnradbahnen und der Zug zwischen St. Chrisitina Klausen und Plan. Einige dieser Strecken sind in letzter Zeit immer wieder in Diskussion wiederbelebt zu werden. Auch gibt es immer wieder Diskussionen ob Zugstrecken neu angelegt werden sollen (z.B. im Passeiertal). Dass diese Diskussion nicht ganz abwegig ist kann man eigentlich an zwei Tatsachen festmachen – der Erfolg der Vinschgerbahn und einfach daran, dass es früher auch schon mal geklappt hat.

Ich habe hier ein paar Videos gefunden welche die Grödner Zugstrecke zeigen wie sie damals ausgeschaut hat und wie sich die gleiche Strecke heute präsentiert. Übrigens, sogar in einen Kinofilm von Luis Trenker hat es diese Bahn geschafft.

8 Gedanken zu “Verlorene Züge

  1. Die meisten Lokalbahnen hier in Südtirol sind der Modernisierung zum Opfer gefallen. Primär dachte man Busse sein flexibler. Wenn man sich die alten Artikel zu Ablösung der Strassenbahnen und Lokalzüge in Erinnerung bringt, ging es immer um die gleiche Sache. Busse seien flexibler schneller etc. weniger aufwendig (Rollmateriel, Schienenmaterial, Instandhaltung etc.).
    Nur damals (1950 er Jahre) wer dachte damals daran, dass besagte Busse in weniger als 30 Jahren im Stau des Individualverkehrs steckenbleiben werden? Ich (1969er) erinnere mich gut, mein Vater hatte kein Auto, wie in nicht wenigen Familien in den 70er Jahren. Und wennschon dann gab es in einer 4 köfpigen Familie höchstens ein Auto. Trotz allem, Krisen hin und her … der motorisierte Indiviudalverkehr hat seit 1973 unglaublich zugenommen. Wir sind jetzt in der Situation, dass es in einer Familie schon 3 Autos gibt und das locker. Da können öffentliche Verkehrsmittel, die sich auf der Strasse bewegen, nix anderes tun als im gleichen Stau wie alle anderen steckenbleiben. Und obwohl überzeugter Öffi (vielleicht ist es auch ein wenig Geiz! 😉 ) muss schon sagen, ich versteh jeden, der sich mit Auto, Scooter oder ähnlichem zur Arbeit bewegt. Wer viel mit Öffi fährt dem vergeht es schon irgendwann! Verspätungen Tagesordnung, schmutzig, stinkend, heiss, überfüllt! So geht es am laufenden Band, ich empfehle mal um 17.00 im Juni oder so die Fahrt Bozen – Meran im „Ziehharmokabus“. Wer da nicht kotzt hat einen guten Magen. Interessant auch das „Duft“-Potpurri durch die Sitz und Sthenachbar ich würde sagen „Eau – Ascelle“ ! Jetzt kommt man dahinter, dass Bahnen, mit ihrem separaten Streckenverlauf doch sehr interessant wären. Leider ein wenig zu spät. ob man Gröden hinein noch was machen kann ist fraglich, zuviel wurde verbaut, daher müsste man ja auch für das „Lepsbahnl“ den Streckenverlauf ändern.
    ich persönlich würde für Eppan und Teile des Stadtverlaufs von Bozen eine Hochbahn vorziehen. Mal sehen was rauskommt. Hoffentlich was Gscheites, ist ja eher wieder unser aller Geld!

  2. Die meisten Lokalbahnen hier in Südtirol sind der Modernisierung zum Opfer gefallen. Primär dachte man Busse sein flexibler. Wenn man sich die alten Artikel zu Ablösung der Strassenbahnen und Lokalzüge in Erinnerung bringt, ging es immer um die gleiche Sache. Busse seien flexibler schneller etc. weniger aufwendig (Rollmateriel, Schienenmaterial, Instandhaltung etc.).
    Nur damals (1950 er Jahre) wer dachte damals daran, dass besagte Busse in weniger als 30 Jahren im Stau des Individualverkehrs steckenbleiben werden? Ich (1969er) erinnere mich gut, mein Vater hatte kein Auto, wie in nicht wenigen Familien in den 70er Jahren. Und wennschon dann gab es in einer 4 köfpigen Familie höchstens ein Auto. Trotz allem, Krisen hin und her … der motorisierte Indiviudalverkehr hat seit 1973 unglaublich zugenommen. Wir sind jetzt in der Situation, dass es in einer Familie schon 3 Autos gibt und das locker. Da können öffentliche Verkehrsmittel, die sich auf der Strasse bewegen, nix anderes tun als im gleichen Stau wie alle anderen steckenbleiben. Und obwohl überzeugter Öffi (vielleicht ist es auch ein wenig Geiz! 😉 ) muss schon sagen, ich versteh jeden, der sich mit Auto, Scooter oder ähnlichem zur Arbeit bewegt. Wer viel mit Öffi fährt dem vergeht es schon irgendwann! Verspätungen Tagesordnung, schmutzig, stinkend, heiss, überfüllt! So geht es am laufenden Band, ich empfehle mal um 17.00 im Juni oder so die Fahrt Bozen – Meran im „Ziehharmokabus“. Wer da nicht kotzt hat einen guten Magen. Interessant auch das „Duft“-Potpurri durch die Sitz und Sthenachbar ich würde sagen „Eau – Ascelle“ ! Jetzt kommt man dahinter, dass Bahnen, mit ihrem separaten Streckenverlauf doch sehr interessant wären. Leider ein wenig zu spät. ob man Gröden hinein noch was machen kann ist fraglich, zuviel wurde verbaut, daher müsste man ja auch für das „Lepsbahnl“ den Streckenverlauf ändern.
    ich persönlich würde für Eppan und Teile des Stadtverlaufs von Bozen eine Hochbahn vorziehen. Mal sehen was rauskommt. Hoffentlich was Gscheites, ist ja eher wieder unser aller Geld!

  3. Die Videos erinnern wirklich schön an alte Zeiten. Schade, dass es diese Bahnen nicht mehr so gibt. Und man nicht in einem nostalgischen Zug durch die Gegend fahren kann. Ich wette, dass wäre eine sehr gute Verdienstmöglichkeit, wobei die Umweltschützer wahrscheinlich auf die Barrikaden springen würden. Trotzdem würde ich gerne mal mit so einem alten Zug fahren.

  4. Die Videos erinnern wirklich schön an alte Zeiten. Schade, dass es diese Bahnen nicht mehr so gibt. Und man nicht in einem nostalgischen Zug durch die Gegend fahren kann. Ich wette, dass wäre eine sehr gute Verdienstmöglichkeit, wobei die Umweltschützer wahrscheinlich auf die Barrikaden springen würden. Trotzdem würde ich gerne mal mit so einem alten Zug fahren.

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