Auftrag: “Konflikte verschärfen”

ddr suedtirol italien
Markus Anton hat uns in einem anderen Blog auf einen Beitrag vom Deutschlandradio aufmerksam gemacht: „Die Rolle der DDR-Staatssicherheit bei den Unabhängigkeitsbestrebungen in Südtirol“ – Der Bericht gibt einen Mini-Überblick über die neuere Geschichte und die Attentate und zeigt in der Kürze des Artikels die Verworrenheit welche die Ereignisse kennzeichnet. Es ist nicht erst seit heute, dass der Eindruck trügt, dass auf der einen Seite die Guten sind und auf der Anderen die Bösen.

Da wird die eine wie die andere Seite durchdrungen, beeinflußt, gelenkt, gedrängt, gebremst, … was halt so geht.Klar wird dadurch auch, dass eine so kurze Zusammenfassung nur eine „spolverata“ des Themas ist.

Ein paar Zitate aus dem Artikel:

Italienische Geheimdienste hatten die Terrorszene in Südtirol durchdrungen. Eine Reihe von Gewaltakten provozierten sie selbst. Dieselben Methoden wandten sie später wieder an.

Die Stasi-Akte MfS-HA römisch 22, Nr. 5529/5 zeigt jedenfalls, wie sehr sich Geheimdienstler aus Ost-Berlin für Details der Südtirol-Attentate interessierten. Sie hängten diese und weitere blutige Anschläge dem BAS an, darunter namentlich dem damals 20-jährigen Gelegenheitsarbeiter Herbert Kühn aus Essen, der des öfteren in die DDR einreiste.

Also lesenswert: Auftrag: „Konflikte verschärfen“

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