Das Meraner Weinfestival ohne Krise

Krise hin, Krise her, das Meraner Weinfestival zeigt sich krisensicher. Es sind zwar weniger Besucher gekommen, aber das war anscheinend im Sinne der Organisatoren und Aussteller.  Am Freitag, dem ersten Tag, gab es aber trotzdem am Morgen eine Traube von Besuchern – und die Rai hat es sich nicht nehmen lassen, spitzfindig wie selten, zu fragen, ob die Krise auf den Finanzmärkten keinen Einfluss auf so ein Festival habe. Die Antwort der wenigen die Antworteten kann man sich denken… Aber hat sich etwas verändert? Nätürlich, …

Culinaria auch heuer gut besucht

Also alles wie immer?

Naja nicht ganz, nachdem das Platzproblem, über das wir letztes Jahr geschrieben haben, nicht mehr so akut war, konnte man auch mal genießen. Neben dem alljährlichen Pflichtprogramm (ja, sowas gibt es – die österreichischen Süßweine gehören dazu) konnte ich heuer auch ein paar Raritäten verkosten. Dafür gibt es eine eigene Sparte – „Extremis – Weine aus extremen Bedingungen“.  Was dem Autofanatiker die Tuning-Treffen, sind dem Weinkenner diese Extremweine. Man findet sie toll anzusehen, aber sie sind nicht unbedingt „straßentauglich“.

Man konnte Weine verkosten, welche in verschiedensten „exotischen“ (jedenfalls für den Wein) Hölzern gelagert wurde. Portwein, der aus dem Jahre 1948 stammte. Ein Süßwein, welcher auf 1800 Meter über dem Meer gebracht wird um zu reifen und welche, die mehrere Gärungen über sich ergehen haben lassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Das schönste an diesen Weinen ist aber, dass der Wein extrem flexibel ist. Man kann nicht pauschal Wein ablehnen, denn die Vielzahl an Geschmacksrichtungen welche dieser vergorene Traubensaft annehmen kann ist enorm. Das ist vielleicht auch der große Reiz der Veranstaltung. Wer noch nicht sattelfest ist in Bezug auf seinen Weingeschmack, kann hier eine breite Palette probieren. Und da meine ich natürlich nicht nur die Extremweine – auch bei den „Normalos“ gibt es ein weites Spektrum.

Angenehmer als im letzten Jahr

Alles Multimedia oder was?

Das Podcast-Fieber hat anscheinend auch Südtirol erfasst, denn auch zum Weinfestival gab es einen. Mit Interviews von den Organisatoren und den Produzenten. Das erstaunliche ist aber, dass dieses Wineblog Special auch in mit deutschen Inhalten und Audiobeiträgen erstellt wurde. Es sind aber nicht die sprachlichen alteregos, sondern eigenständige Interviews. Also muss man schon in beide runterladen 😉 Hier die Links:

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