Vandalismus oder was?

Diese Parkbank hat ihren Fu� verloren
Unsere Städte und Dörfer sind ja bekannt dafür immer adrett und sauber zu sein. Es ist sozusagen ein Markenzeichen. Alles schön sein, zum Einen für die Touristen und natürlich zum Anderen auch für die Einheimischen. Studien haben bewiesen, dass je schöner und sauberer ein Ort ist (gilt im Besonderen auch für Toiletten), desto geringer sindVandalische Akte zu befürchten. Die Hemmschwelle ist größer, wenn die Unversehrtheit noch gegeben ist.

Bauchoperation beim PinguinTrotzdem kann man in letzter Zeit wieder vermehrt bemerken, daß öffentliches Eigentum zerstört wird oder Müll mutwillig zerstreut und noch einiges mehr. Über die Hintergründe mögen sich wohl Soziologen die Köpfe zerbrechen. Angestaute Frustrationen, Übermut und Alkohol werden wohl einige der Faktoren sein. Was mir aber wichtig erscheint ist,daß wir nicht zu schnell in die Schubladenfalle tappen. Aussagen wie, das sind die „Besoffenen“, „Ausländer“, „Jugendlichen“ sind sehr schnell gemacht und entbinden uns der Verantwortung. Wenn man dem Phänomen näher auf die Finder schaut kommt man aber schnell zur Erkenntnis,daß so einfache Aussagen weder zutreffen, noch eine Lösung bringen. Wer diese Ausbrüche in eine Ecke von sich schiebt bis sie ein Ausmaß angenommen haben, welche das Einschreiten der Behörden erfordert, braucht sich am Ende nicht wundern,daß auch die eigenen Freiheiten eingeschränkt werden.

Ich verlange jetzt nicht ein Zivilcourage-Offensive, wenn sie auch nicht ganz falsch wäre. Aber auch in den eigenen Reihen sollten man ruhig recht kritisch mit diesen Vorkommnissen umgehen. Nur weil es der eigene Freund, Verwandte oder Chef ist bedeutet nicht,daß wir es nicht gut finden, wenn öffentliches Gut zerstört wird, sei es nun ein Zug, ein Bus, eine Parkbank oder auch nur die Wand einer Toilette.
Das war nicht der Wind

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