Fünf Gründe gegen Halloween

Morgen ist es wieder soweit. Es ist wieder zum Fürchten. Nein, nicht Halloween macht uns Angst, der Rummel der jedes Jahr um dieses zweitwichtigstes Amerikanische Fest gemacht wird läßt uns erschauern. Hier mal unsere fünf Gründe gegen Halloween.

  • Wir wollen nicht alle Jahre das Gleiche hören und lesen
    Morgen bringt das Südtirol Journal sicher wieder den gleichen Beitrag den sie schon letztes Jahr und das Jahr zuvor gebracht haben. Ist ja auch nichts neues dazugekommen. So wie Ostern immer auf einen Sonntag fällt, gibt’sHaloween am 31. Oktober. Und das es ein keltisches Fest war, welches in den USA groß geworden ist wissen wir auch schon. Da müssen die Medien uns das auch nicht immer wieder vorkauen. Da wäre mir doch lieber, dass wichtigeInformationskampagnen mit so einer Vehemenz vertreten würden.
  • Wir brauchen kein zweites Fasching
    In den USA gibt es den Fasching kaum (Mardis Gras in New Orleans und ein paar andere Ausnahmen, sind eben Ausnahmen) und man hat deshalb an diesem Tag die Gelegenheit in andere Rollen zu schlüpfen. Bei uns erfüllt dies der Fasching oder die Themenparties. Während es in den USA keine Regel gibt als was man sich verkleidet, meint man bei uns es muß Horrormäßig sein. Und mal ganz ehrlich – schon zu Fasching verkleidet sich kaum mehr jemand der älter ist als 10.
  • Wir brauchen keine vereinheitlichten Themenparties
    Feste und Parties welche ein Thema haben sind ja eigentlich etwas Tolles, aber wenn überall das gleiche Thema herrscht ist das nicht gerade prickelnd. Zumindest genausowenig wie die x-te Beachparty. Und nachdem kein Gastwirt strikt durchgreifen will ((Fasching macht da manchmal eine Ausnahme)) mischt sich verkleidetes Volk mit unverkleidetem. Die Stimmung dementsprechend gemischt. Also ein Aufruf zu mehr Kreativität und zu mehr Mut zu einem „Nein“ wenn der Look nicht paßt.
  • Wir sollten den 1. November nicht vergessen
    So mancher verschläft fast den darauffolgenden Tag. Was wir letztes Jahr darüber geschrieben haben könnt ihr unter dem Titel „Halloween und Erbedankfest“ lesen.
  • Wir brauchen keinen Grund zu feiern oder auch nicht
    Das sagt ja auch schon alles. Gründe um einen draufzumachen gibt es immer, oder man erfindet sie. Außerdem sollte man sich von keinem die Feier madig machen lassen, auch von uns nicht ;-).

Im diesem Sinne – Happy Halloween

8 Gedanken zu “Fünf Gründe gegen Halloween

  1. Und welche kommerziellen Auswüchse Helloween in Amerika angenommen hat konnten wir vor 2 Monaten sehen.

    Bereits mitte September gabs in jeden Supermarkt 3-4 ganze Regalreihen nur mit extra für Helloween abgepackte Süssigkeiten.

  2. Und welche kommerziellen Auswüchse Helloween in Amerika angenommen hat konnten wir vor 2 Monaten sehen.

    Bereits mitte September gabs in jeden Supermarkt 3-4 ganze Regalreihen nur mit extra für Helloween abgepackte Süssigkeiten.

  3. Servus

    Ich finde ebenfalls dass man diesen Brauch bei uns nicht haben muss!
    Warum sollten wir Kulturelle Sachen ausgerechnet aus einem Land übernehmen
    das gerade mal ein paar hundert Jahre Kultur aufweisen kann.
    Wenn man da anfängt; in China gibts Fasching in Brasilien gibts Fasching in Amerika den Halloween und
    am Ende feiern wir das ganze Jahr durch.

    Grüße aus Bayern
    Michl

  4. Servus

    Ich finde ebenfalls dass man diesen Brauch bei uns nicht haben muss!
    Warum sollten wir Kulturelle Sachen ausgerechnet aus einem Land übernehmen
    das gerade mal ein paar hundert Jahre Kultur aufweisen kann.
    Wenn man da anfängt; in China gibts Fasching in Brasilien gibts Fasching in Amerika den Halloween und
    am Ende feiern wir das ganze Jahr durch.

    Grüße aus Bayern
    Michl

  5. Leute Ihr habt das nicht geschnallt: in der alten keltishen Kultur ist ein Jahr 6 Monate lang und immer wenn zwei solche Jahre „zusammenstoßen“, gab es eben diesen keltischen Brauch mit Masken und Lärm die bösen Geister zu verschrecken. Sowohl im Frühling (Karneval), als auch iom Herbst (Samhain, Sommersend). Dieser Brauch wurde an der oberen Donau, auch in BAYERN – schon Jahrhunderte vor der römischen Okkupation begangen und ist ureigenes mitteleuropäisches Keltisches Brauchtum. Ein so starkes, dass sogar die katholishe Kirche nicht umhin kam ihr Totenfest (Allerheiligen) auf den 1. November (Samhain) zu legen. In meinem bayerischen Dorf sagt man, dass zum 1.11. der Drut (Druide) kommt. Insofern, erinnert Euch an Eure Alten Väter und schmeisst das Eigene so weit weg! Als Jesus in Palästina lebte und ihn hier noch niemand kannte war der Drut schon lang bei uns.

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