Info-Mobilität: Über 150 anrufe pro Tag

info mobilitaet
Das Callcenter „Info Mobilität“ hat im letzten Jahr 54.000 Anrufe erhalten. Landesrat Widmann stellte vor allem folgendes heraus:

So hätten 94 Prozent der Anrufer nicht etwa eine Beschwerde vorzubringen gehabt, sondern eine Auskunft gebraucht.

Das bedeutet dass trotzdem noch über 10 Anrufer pro Tag eine Beschwerde vorbrachten. Und es ist auch nicht klar, welche Beschwerde nicht trotzdem als „Anfrage“ verstanden wurde. Ich wäre auch gespannt ob es eine Auswertung darüber gibt welche Informationen erfragt werden, denn daraus könnte man sicher einiges ablesen.

Als erstes natürlich, dass das Telefon ein wichtiges Instrument zur Informationsbeschaffung ist. Wahrscheinlich auch wichtiger als das Internet. Die hohe Anzahl an anrufen zeigt aber auch, dass die Informationen nicht so leicht zugänglich waren und es dieses Instrument brauchte. Weiters wäre es auch interessant zu sehen wie viele Anfragen negativ beantwortet wurden. Was meine ich damit?

Stellen wir uns vor 3000 Anrufer fragen ob es eine Busverbindung auf den Hirzer gibt ((ist ein verrücktes Beispiel ich weiß)). Das könnte doch einen Bedarf dafür anzeigen. Wird das dann weitergeleitet und erwägt eine Busverbindung anzulegen?
Meiner Meinung nach ist nicht nur in den Beschwerden ein Potential für Verbesserungen versteckt sondern auch in den Anfragen, deshalb immer mal ran an die Daten.

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2 Gedanken zu “Info-Mobilität: Über 150 anrufe pro Tag

  1. Statistiken werden immer so interpretieren, wie man es gerade braucht. Man kann eben die Dinge von verschiedenen Blickwinkeln sehen. Das halb volle oder halb leere Glas, zum Beispiel.

    Daß „nur“ 10% Beschwerden waren liegt vielleicht auch daran daß nicht jeder den Mut und die Lust aufbringt, sich zu beschwerden. Ich weiß nämlich von hunderten von Pendlern, die täglich in Sigmundskron die „Schweine runterziehen“ (wortwörtlich vom italienischen übersetzt 😉 ). Wenn die alle anrufen würden… Mahlzeit.

  2. Statistiken werden immer so interpretieren, wie man es gerade braucht. Man kann eben die Dinge von verschiedenen Blickwinkeln sehen. Das halb volle oder halb leere Glas, zum Beispiel.

    Daß „nur“ 10% Beschwerden waren liegt vielleicht auch daran daß nicht jeder den Mut und die Lust aufbringt, sich zu beschwerden. Ich weiß nämlich von hunderten von Pendlern, die täglich in Sigmundskron die „Schweine runterziehen“ (wortwörtlich vom italienischen übersetzt 😉 ). Wenn die alle anrufen würden… Mahlzeit.

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