Sereno-Variabile am Partyhimmel

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[photopress:trans_01.jpg,thumb,pp_image]Ja manchmal, aber nur manchmal gibt es Parties, auf die muss man gehen. Da kommt ein berühmter DJ und die Location (sprich der Austragungsort) ist ein Besonderer und deshalb in dieser Kombination schon fast eine Rarität in Südtirol. Ich muss zugeben, dass die Leute von FourSeasonsParties sich dieses Mal wirklich ins Zeug gelegt und mit der Kollaboration mit TransArt auch was gebacken bekommen haben. Namentlich hat sich der Herr Kruder (eine Hälfte vom famosen DJ-Duo Kruder&Dorfmeister) persönlich die Ehre gegeben und das in der Bahnhofsremise in Bozen.

[photopress:trans_02.jpg,thumb,pp_image]Nun klingt der Ort ja nicht gerade spannend, aber das täuscht. Es ist eine Halle in der Waggons und Locks überholt werden. Nicht so eine olle Hightech ICE-aufbretzel-Anlage sondern eine gute alte Riesen-Werkstatt mit Schienen drin. Man tritt durch große Tore ein und der Geruch von Eisen haut einen fast um. Der Postindustrielle Vibe schlägt einem um die Ohren und Augen. Natürlich war das Rauchverbot im Inneren dieser Halle, welches von einigen Bodyguards versucht wurde durchzusetzen, ein Witz. Nichts Ursprüngliches in dieser Halle könnte jemals brennen, und bei einer Bauhöhe von 10 Metern hat sich der Rauch wirklich verzogen. Und die Musik, die der Herr Kruder aufgelegt hat, war auch sehr gut.

[photopress:trans_04.jpg,thumb,pp_image]Aber es gibt ja immer was zu bemängeln. Zuallererst muss ich mich manchmal fragen, ob die Organisatoren Roboter sind, die keine menschlichen Bedürfnisse haben. Insbesondere die Kombination Mensch + Alkohol = Dehydration sprich „Muss mal Pipi machen!“ scheint vielen von ihnen komplett fremd zu sein. Auf einer Party mit über 1000 Leuten nur 4 Toiletten zu haben (jene die normalerweise für die Arbeiter des Geländes da sind) ist schon fast eine Frechheit. Es kostet wirklich nicht viel Geld ein paar Dixie-Klos aufzustellen. Es scheint den Party-Machern einfach entgangen sein, dass Kunden, die eine halbe Stunde in der Schlange stehen keine Zeit haben ein neues Getränk zu kaufen. Außerdem wäre es meiner Meinung nach besser gewesen die Theken aufzuteilen, nicht hinten Bar und vorne DJ-Bühne. Oft kam mir vor, dass die Menge auseinander gerissen war, nicht gerade stimmungsfördernd. Trotzdem möchten wir nur ermutigen, es das nächste Mal einfach besser zu machen, schließlich können wir nicht leugnen unseren Spaß gehabt zu haben.

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PS: Natürlich passt zu unserer bereits vorgestellten Theorie, dass ein Fest selten allein kommt, die Party, die zeitgleich im Hotel Sheraton in der Bozner Industriezone stattfand. Auch hier ein ausländischer DJ und eine ziemlich laut gerührte Werbetrommel. Genaueres kann ich hier nicht erzählen, außer dass die Musik auch recht gut war, die Stimmung aber etwas zugeknöpft.

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